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Jul 31, 2026 09:57:28 PM

Yakup Özkardes-Cheung

KI-Inhouse-Schulung in Düsseldorf: Was Mitarbeitende wirklich von KI im Arbeitsalltag erwarten

Eine Befragung unter 16 Teilnehmenden zeigt: Mitarbeitende möchten künstliche Intelligenz vor allem nutzen, um Zeit zu sparen, Daten auszuwerten und Prozesse zu automatisieren. Gleichzeitig fehlen häufig noch Wissen, Orientierung und Sicherheit im Umgang mit KI.

Im Vorfeld einer KI-Inhouse-Schulung in Düsseldorf wurden 16 Mitarbeitende zu ihrem bisherigen Wissensstand, ihren Erwartungen und möglichen Einsatzgebieten von künstlicher Intelligenz befragt.

Die Branche und der Name des Unternehmens werden auf Wunsch des Kunden nicht veröffentlicht. Die Ergebnisse der anonymisierten Befragung zeigen jedoch Herausforderungen, die aktuell in vielen Unternehmen auftreten:

Mitarbeitende experimentieren bereits mit KI, doch die Nutzung ist häufig noch nicht systematisch in den Arbeitsalltag und die Unternehmensprozesse integriert.

Die Mini-Studie ist nicht repräsentativ. Sie liefert aber konkrete Hinweise darauf, was Mitarbeitende von einem praxisnahen KI-Workshop erwarten und welche Inhalte bei einer betrieblichen KI-Weiterbildung besonders relevant sind.

Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick

Die zentralen Ergebnisse der Befragung:

  • 15 von 16 Befragten, also 93,75 Prozent, möchten mit KI vor allem Zeit sparen.
  • 11 von 16 Teilnehmenden möchten KI für die Analyse von Daten einsetzen.
  • 10 von 16 Mitarbeitenden interessieren sich für die Automatisierung von Prozessen.
  • 9 von 16 Befragten möchten KI zur Erstellung von Inhalten nutzen.
  • 6 von 14 Teilnehmenden nennen fehlendes Wissen als größte Herausforderung.
  • 10 von 16 Befragten geben an, dass erste Mitarbeitende im Unternehmen mit KI experimentieren.
  • Nur eine Person berichtet, dass KI bereits fest in bestehende Prozesse integriert ist.

Die Ergebnisse machen deutlich: Das Interesse an KI ist vorhanden. Was häufig fehlt, ist ein strukturierter Übergang vom ersten Ausprobieren zur produktiven und verantwortungsvollen Nutzung.

Studiendesign der Mini-Studie

Die Mini-Studie basiert auf einer digitalen Vorabumfrage, die im Vorfeld einer KI-Inhouse-Schulung in Düsseldorf durchgeführt wurde. Insgesamt nahmen 16 Mitarbeitende an der Befragung teil.

Die Erhebung fand im Juni und Juli 2026 statt. Das Unternehmen und die Branche werden auf Wunsch des Kunden nicht genannt. Die Ergebnisse wurden vollständig anonymisiert ausgewertet.

Ziel der Vorabumfrage war es, den aktuellen Wissensstand der Teilnehmenden, ihre Erwartungen an die Schulung und mögliche Anwendungsfelder für künstliche Intelligenz im Arbeitsalltag besser zu verstehen.

Auf Grundlage der Antworten konnten die Inhalte des Workshops gezielter auf die tatsächlichen Aufgaben, Fragen und Herausforderungen der Mitarbeitenden abgestimmt werden.

Bei den Ergebnissen handelt es sich um eine nicht repräsentative Mini-Studie. Sie erlaubt daher keine allgemeingültigen Aussagen über alle Unternehmen. Dennoch liefert sie konkrete Einblicke in die Erwartungen und den aktuellen Umgang mit KI innerhalb der befragten Gruppe.

Aus welchen Unternehmensbereichen kamen die Teilnehmenden?

Die 16 Befragten arbeiteten in unterschiedlichen Unternehmensbereichen. Den größten Anteil bildeten die sonstigen Bereiche mit fünf Teilnehmenden beziehungsweise 31,25 Prozent.

Jeweils drei Personen kamen aus dem Vertrieb, der Verwaltung sowie aus dem Management oder einer Führungsposition. Diese drei Gruppen machten jeweils 18,75 Prozent der Befragten aus.

Aus der IT und dem Kundenservice nahm jeweils eine Person teil. Das entspricht jeweils 6,25 Prozent.

Aus den Bereichen Marketing, HR und Personal sowie Produktion waren in dieser Befragung keine Teilnehmenden vertreten.

Die Zusammensetzung zeigt, dass das Interesse an künstlicher Intelligenz nicht auf die IT beschränkt ist. Besonders stark vertreten waren Mitarbeitende aus dem Vertrieb, der Verwaltung und dem Management. Das unterstreicht, dass KI-Inhouse-Schulungen unterschiedliche Fachbereiche und Aufgabenstellungen berücksichtigen sollten.

Die Zusammensetzung zeigt, dass künstliche Intelligenz kein reines IT-Thema ist.

Auch Mitarbeitende aus dem Vertrieb, der Verwaltung, dem Kundenservice und dem Management sehen Potenziale für ihren Arbeitsalltag.

Dabei unterscheiden sich die Anwendungsmöglichkeiten je nach Aufgabenbereich deutlich.

Beispiele für mögliche KI-Anwendungsfälle nach Bereich

Vertrieb

  • Vorbereitung von Kundenterminen
  • Recherche zu Unternehmen und Märkten
  • Zusammenfassung von Gesprächsnotizen
  • Erstellung erster Angebotsentwürfe
  • Formulierung von E-Mails

Verwaltung

  • Erstellung und Überarbeitung von Dokumenten
  • Aufbereitung von Informationen
  • Unterstützung bei Excel-Tabellen
  • Zusammenfassung längerer Unterlagen
  • Vorbereitung von Berichten

Management und Führung

  • Entscheidungsgrundlagen strukturieren
  • Daten und Dokumente zusammenfassen
  • Präsentationen vorbereiten
  • Szenarien und Handlungsoptionen entwickeln
  • Informationen für Meetings aufbereiten

IT

  • technische Dokumentation
  • Unterstützung bei Programmierung und Fehleranalyse
  • Erstellung von Anleitungen
  • Strukturierung von Anforderungen
  • Bewertung geeigneter KI-Werkzeuge

Eine gute KI-Inhouse-Schulung für Unternehmen sollte diese unterschiedlichen Perspektiven berücksichtigen.

93,75 Prozent möchten mit KI Zeit sparen

Auf die Frage, wofür die Mitarbeitenden künstliche Intelligenz aktuell am liebsten einsetzen würden, zeigte sich ein besonders klares Ergebnis: 15 von 16 Teilnehmenden möchten KI nutzen, um Zeit zu sparen. Das entspricht 93,75 Prozent der Befragten.

Auch weitere Einsatzfelder spielen eine wichtige Rolle. 11 Teilnehmende beziehungsweise 68,75 Prozent möchten KI zur Analyse von Daten einsetzen. 10 Personen, also 62,50 Prozent, interessieren sich für die Automatisierung von Prozessen.

Mehr als die Hälfte der Befragten möchte künstliche Intelligenz außerdem zur Erstellung von Inhalten nutzen. 9 von 16 Teilnehmenden nannten diesen Bereich, was einem Anteil von 56,25 Prozent entspricht.

Auch die Ideengenerierung ist für viele relevant. 8 Personen beziehungsweise 50 Prozent möchten KI nutzen, um neue Ideen zu entwickeln. 7 Teilnehmende, also 43,75 Prozent, sehen Potenzial im Wissensmanagement.

Deutlich seltener wurde der Kundenservice genannt. Hier möchten 2 Personen beziehungsweise 12,50 Prozent KI einsetzen. Ein weiteres, nicht näher benanntes Einsatzfeld wurde von einer Person genannt, was 6,25 Prozent entspricht.

Die Ergebnisse zeigen: Für die meisten Mitarbeitenden steht nicht die Technik selbst im Vordergrund. Entscheidend ist der konkrete Nutzen im Arbeitsalltag. Besonders gefragt sind Anwendungen, die Zeit sparen, Daten schneller auswerten und wiederkehrende Prozesse vereinfachen.

Die Befragung zeigt, dass Mitarbeitende KI nicht nur zur Texterstellung nutzen möchten.

Besonders gefragt sind Anwendungen, die dabei helfen, Informationen schneller auszuwerten, repetitive Arbeit zu reduzieren und wiederkehrende Abläufe zu vereinfachen.

Für Unternehmen ergibt sich daraus eine wichtige Schlussfolgerung:

Eine erfolgreiche KI-Schulung sollte nicht nur einzelne Funktionen von ChatGPT erklären. Sie sollte zeigen, wie sich konkrete Aufgaben, Prozesse und Arbeitsabläufe mit KI verbessern lassen.

Welche Aufgaben würden die Mitarbeitenden gerne an KI abgeben?

Auf die offene Frage, welche Aufgabe eine KI vollständig übernehmen sollte, wurden unter anderem folgende Antworten genannt:

  • Sektoranalysen durchführen
  • interne Daten sammeln und zusammenfassen
  • Präsentationen erstellen
  • manuelle und zeitintensive Aufgaben reduzieren
  • Reports erstellen
  • Excel-Dateien aufbauen
  • Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenführen

Mehrere Antworten bezogen sich auf Reports, Analysen und die Verarbeitung größerer Informationsmengen.

Das verdeutlicht einen wichtigen Punkt:

Mitarbeitende wünschen sich nicht zwingend spektakuläre KI-Anwendungen. Sie suchen vor allem konkrete Entlastung bei häufig wiederkehrenden Aufgaben.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Informationen recherchieren
  • Dokumente zusammenfassen
  • Texte strukturieren
  • Berichte vorbereiten
  • Tabellen erstellen
  • Präsentationen entwickeln
  • Daten analysieren
  • Ideen ordnen
  • erste Entwürfe erzeugen

Der Nutzen von KI entsteht dabei nicht immer durch eine vollständige Automatisierung.

Schon kleine Verbesserungen können einen deutlichen Effekt haben. Spart ein Mitarbeiter beispielsweise jede Woche zwei Stunden, können daraus über ein Jahr viele zusätzliche Arbeitstage entstehen.

Fehlendes Wissen ist die größte Herausforderung

Bei der Frage nach der größten Herausforderung beim Einsatz künstlicher Intelligenz nannten die Teilnehmenden vor allem fehlendes Wissen. 6 von 14 Befragten wählten diesen Punkt aus. Das entspricht einem Anteil von 42,86 Prozent.

Datenschutz wurde von 3 Teilnehmenden beziehungsweise 21,43 Prozent als größte Herausforderung genannt. Ebenfalls 3 Personen ordneten ihre größte Hürde anderen, nicht näher benannten Bereichen zu.

Rechtliche Unsicherheit spielte für 2 Befragte eine zentrale Rolle. Das entspricht 14,29 Prozent.

Andere mögliche Hindernisse wurden in dieser Gruppe nicht als größte Herausforderung bewertet. Dazu gehörten eine zu große Auswahl an Tools, fehlende Zeit, fehlende Unterstützung im Unternehmen und fehlende Ideen für konkrete Anwendungsfälle.

Das Ergebnis zeigt: Der entscheidende Engpass liegt weniger bei der Motivation oder der Tool-Auswahl, sondern beim fehlenden Wissen über den sinnvollen, sicheren und praxisnahen Einsatz von KI. Genau hier kann eine KI-Inhouse-Schulung ansetzen. Sie sollte nicht nur einzelne Anwendungen vorstellen, sondern Orientierung geben, konkrete Arbeitsweisen vermitteln und Fragen zu Datenschutz und rechtlicher Sicherheit einordnen.

6 von 14 Befragten bewerteten fehlendes Wissen als größte Hürde.

Datenschutz und rechtliche Unsicherheit wurden ebenfalls häufig genannt.

Damit wird deutlich: Viele Mitarbeitende benötigen nicht nur Tool-Wissen, sondern eine verlässliche Orientierung.

Eine praxisnahe KI-Weiterbildung sollte deshalb mindestens drei Ebenen verbinden.

1. Verständnis

Die Teilnehmenden sollten verstehen:

  • wie generative KI grundsätzlich funktioniert
  • welche Aufgaben KI gut bearbeiten kann
  • wo typische Fehler und Grenzen liegen
  • warum Ergebnisse immer überprüft werden müssen

2. Anwendung

Die Mitarbeitenden sollten lernen:

  • gute Prompts zu formulieren
  • Aufgaben sinnvoll zu strukturieren
  • geeignete KI-Tools auszuwählen
  • Ergebnisse zu verbessern
  • KI auf eigene Arbeitsaufgaben zu übertragen

3. Sicherheit und Verantwortung

Unternehmen sollten klären:

  • welche Daten in KI-Tools eingegeben werden dürfen
  • welche internen Richtlinien gelten
  • wie mit personenbezogenen Daten umzugehen ist
  • wie KI-Ergebnisse kontrolliert werden
  • wer für die Qualität der Ergebnisse verantwortlich bleibt

Erst wenn diese drei Ebenen zusammenspielen, kann KI dauerhaft produktiv und verantwortungsvoll eingesetzt werden.

Mitarbeitende möchten besser prompten lernen

Mehrere Teilnehmende wollten im Workshop vor allem Antworten auf folgende Fragen erhalten:

  • Wie wähle ich die richtigen Prompts?
  • Wie formuliere ich einen Prompt zielführend?
  • Welche KI eignet sich für welchen Einsatzzweck?
  • Wie kann KI im Unternehmen konkret eingesetzt werden?
  • Wie erhalte ich bessere und verlässlichere Ergebnisse?

Prompting gehört damit weiterhin zu den wichtigsten Themen einer KI-Inhouse-Schulung.

Dabei reicht es nicht aus, den Mitarbeitenden eine Sammlung vorgefertigter Befehle zu geben.

Gutes Prompting basiert auf einem klaren Vorgehen.

Was einen guten Prompt ausmacht

Ein guter Prompt sollte mindestens folgende Punkte enthalten:

  1. Ziel: Was soll die KI erreichen?
  2. Kontext: Welche Hintergrundinformationen werden benötigt?
  3. Aufgabe: Was soll die KI konkret tun?
  4. Zielgruppe: Für wen ist das Ergebnis gedacht?
  5. Ausgabeformat: Wie soll die Antwort aufgebaut sein?
  6. Qualitätskriterien: Was muss die Antwort erfüllen?
  7. Grenzen: Was soll die KI vermeiden oder nicht erfinden?

Ein Beispiel:

Analysiere die folgenden internen Informationen und erstelle eine strukturierte Zusammenfassung für die Geschäftsführung. Gliedere das Ergebnis in Ausgangslage, wichtigste Erkenntnisse, Risiken und empfohlene nächste Schritte. Nutze nur Informationen aus dem bereitgestellten Material und kennzeichne fehlende Angaben ausdrücklich.

Ein solcher Prompt ist deutlich präziser als eine allgemeine Anweisung wie:

Fasse das bitte zusammen.

Die meisten Unternehmen befinden sich in der Experimentierphase

Auch bei der Einschätzung der KI-Reife zeigt sich ein klares Bild: Die Nutzung künstlicher Intelligenz hat in dem befragten Unternehmen bereits begonnen, ist aber noch nicht flächendeckend in den Arbeitsprozessen verankert.

10 von 16 Teilnehmenden gaben an, dass erste Mitarbeitende bereits mit KI experimentieren. Das entspricht 62,50 Prozent der Befragten.

3 Personen beziehungsweise 18,75 Prozent berichteten, dass einzelne Teams KI bereits regelmäßig einsetzen. 2 Teilnehmende, also 12,50 Prozent, konnten den aktuellen KI-Reifegrad des Unternehmens nicht einschätzen.

Nur eine Person gab an, dass KI bereits fester Bestandteil bestehender Prozesse ist. Das entspricht einem Anteil von 6,25 Prozent.

Keine der befragten Personen erklärte, dass sich das Unternehmen noch gar nicht mit KI beschäftigt. Gleichzeitig wurden auch noch keine laufenden KI-Projekte genannt.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich das Unternehmen aktuell in einer typischen Experimentierphase befindet: Erste Erfahrungen mit KI sind vorhanden, einzelne Mitarbeitende und Teams sammeln praktische Erkenntnisse, doch gemeinsame Standards, klar definierte Anwendungsfälle und eine systematische Integration in bestehende Prozesse fehlen noch weitgehend.

Genau in dieser Phase kann eine KI-Inhouse-Schulung besonders sinnvoll sein. Sie schafft ein gemeinsames Verständnis, vermittelt sichere und praxisnahe Arbeitsweisen und hilft dabei, aus ersten Experimenten konkrete Anwendungsfälle und strukturierte nächste Schritte zu entwickeln.

10 von 16 Befragten gaben an, dass erste Mitarbeitende im Unternehmen mit KI experimentieren.

Nur eine Person berichtete, dass KI bereits fest in den Prozessen verankert ist.

Das Unternehmen befand sich damit in einer typischen Übergangsphase:

  • Die ersten Mitarbeitenden nutzen KI.
  • Unterschiedliche Tools werden ausprobiert.
  • Einzelne Erfahrungen entstehen.
  • Gemeinsame Standards fehlen noch.
  • Prozesse wurden noch nicht systematisch angepasst.

Diese Phase bietet Chancen, birgt aber auch Risiken.

Ohne gemeinsame Leitlinien kann eine unkontrollierte Nutzung entstehen. Mitarbeitende verwenden unterschiedliche Werkzeuge, entwickeln eigene Vorgehensweisen und können möglicherweise nicht zuverlässig einschätzen, welche Informationen sie eingeben dürfen.

Eine betriebliche KI-Schulung in Düsseldorf kann dabei helfen, aus individuellen Experimenten einen gemeinsamen Lern- und Entwicklungsprozess zu machen.

Was macht einen KI-Workshop für Mitarbeitende erfolgreich?

Auf die Frage nach dem gewünschten Ergebnis des Workshops nannten die Teilnehmenden vor allem:

  • Zeitersparnis
  • geeignete KI-Tools kennenlernen
  • KI im Arbeitsalltag einsetzen können
  • bessere Prompts formulieren
  • konkrete Anwendungsmöglichkeiten identifizieren

Eine Antwort brachte den gewünschten Nutzen besonders greifbar auf den Punkt:

Ich spare jede Woche zwei Stunden Arbeit und weiß, welche Tools für meine Aufgaben geeignet sind.

Diese Aussage zeigt, woran eine KI-Inhouse-Schulung gemessen werden sollte.

Nicht die Anzahl der vorgestellten Tools ist entscheidend. Relevant ist, ob die Teilnehmenden danach besser arbeiten können.

Ein erfolgreicher KI-Workshop sollte dazu führen, dass Mitarbeitende:

  • konkrete Anwendungsfälle identifizieren
  • mindestens eine eigene Aufgabe mit KI bearbeiten
  • bessere Prompts schreiben
  • Risiken und Grenzen erkennen
  • geeignete Werkzeuge auswählen
  • einen nächsten praktischen Schritt definieren

Fünf Erkenntnisse aus der Mini-Studie

1. Zeitersparnis ist das wichtigste Ziel

93,75 Prozent der Befragten möchten KI nutzen, um Zeit zu sparen.

Unternehmen sollten deshalb zunächst nach wiederkehrenden, manuellen und informationsintensiven Aufgaben suchen.

2. KI ist mehr als Texterstellung

Datenanalyse, Prozessautomatisierung und Wissensmanagement spielen eine ebenso wichtige Rolle wie die Erstellung von Texten.

Eine Schulung sollte daher mehrere Einsatzfelder abdecken.

3. Fehlendes Wissen bremst die Nutzung

Die größte Herausforderung ist nicht fehlendes Interesse, sondern fehlende Orientierung.

Mitarbeitende müssen verstehen, welche Werkzeuge geeignet sind und wie sie diese sicher einsetzen können.

4. Prompting sollte an echten Aufgaben trainiert werden

Allgemeine Beispiele helfen nur begrenzt.

Der größte Lerneffekt entsteht, wenn die Teilnehmenden mit realistischen Aufgaben aus ihrem eigenen Arbeitsalltag arbeiten.

5. Unternehmen benötigen einen Übergang von Experimenten zu Prozessen

Wenn einzelne Mitarbeitende bereits KI nutzen, sollte daraus ein gemeinsamer und strukturierter Ansatz entstehen.

Dazu gehören Schulungen, Leitlinien, priorisierte Anwendungsfälle und klare Verantwortlichkeiten.

Was sollte eine KI-Inhouse-Schulung enthalten?

Eine praxisorientierte KI-Inhouse-Schulung sollte auf das Unternehmen, die beteiligten Abteilungen und den Wissensstand der Mitarbeitenden abgestimmt werden.

Mögliche Inhalte sind:

  • verständliche Einführung in künstliche Intelligenz
  • generative KI und große Sprachmodelle
  • Chancen und Grenzen von ChatGPT und vergleichbaren Werkzeugen
  • strukturiertes Prompting
  • Recherche und Zusammenfassung von Informationen
  • Erstellung von Berichten und Präsentationen
  • Unterstützung bei Excel und Datenanalyse
  • Ideenfindung und Konzeptentwicklung
  • Wissensmanagement mit KI
  • Prozessautomatisierung
  • Auswahl geeigneter KI-Tools
  • Datenschutz und rechtliche Grundlagen
  • verantwortungsvoller Umgang mit KI
  • Entwicklung konkreter Anwendungsfälle
  • Planung der nächsten Umsetzungsschritte

Besonders sinnvoll ist eine Vorabumfrage unter den Teilnehmenden.

Dadurch können folgende Fragen vor dem Workshop geklärt werden:

  • Wie hoch ist das bisherige KI-Wissen?
  • Welche Aufgaben kosten besonders viel Zeit?
  • Welche Tools werden bereits genutzt?
  • Welche Fragen beschäftigen die Mitarbeitenden?
  • Welche rechtlichen oder organisatorischen Unsicherheiten bestehen?
  • Welche Ergebnisse erwarten die Teilnehmenden?

Auf dieser Grundlage kann die Schulung konkreter und relevanter gestaltet werden.

KI-Inhouse-Schulung in Düsseldorf organisieren

Unternehmen, die künstliche Intelligenz praxisnah und strukturiert einführen möchten, können eine individuelle KI-Inhouse-Schulung in Düsseldorf organisieren.

Die Inhalte können auf folgende Gruppen zugeschnitten werden:

  • Fachkräfte
  • Führungskräfte
  • Vertriebsteams
  • Verwaltungsmitarbeitende
  • Marketingabteilungen
  • Personalabteilungen
  • Projektteams
  • Geschäftsführungen
  • gemischte Teilnehmergruppen

Je nach Zielsetzung kann die Schulung als Einführung, Praxistag, Workshop oder mehrteilige Weiterbildung aufgebaut werden.

Mögliche Schwerpunkte sind:

  • KI-Grundlagen für Unternehmen
  • ChatGPT im Arbeitsalltag
  • Prompt Engineering
  • KI für Führungskräfte
  • Entwicklung von KI-Anwendungsfällen
  • KI-Strategie und Umsetzungsplanung
  • Prozessautomatisierung
  • verantwortungsvoller und sicherer KI-Einsatz

Die Schulung kann direkt im Unternehmen, an einem vereinbarten Veranstaltungsort oder abhängig vom Format online durchgeführt werden.

Bei einem entsprechend vereinbarten Format kann eine Teilnahmebescheinigung der IHK Düsseldorf vorgesehen werden.

KI-Kurse und Weiterbildungen bei der IHK

Neben individuellen Inhouse-Schulungen gibt es auch offene IHK-Kurse und Zertifikatslehrgänge rund um künstliche Intelligenz.

Die Angebote richten sich unter anderem an Fach- und Führungskräfte, Projektverantwortliche, Beraterinnen und Berater sowie Mitarbeitende, die KI im Unternehmen systematisch einsetzen möchten.

Je nach Kurs stehen unterschiedliche Themen im Mittelpunkt, beispielsweise:

  • KI im Unternehmen
  • Aufbau einer KI-Strategie
  • Identifikation geeigneter KI-Anwendungsfälle
  • Bewertung von Nutzen und Risiken
  • Entwicklung erster Prototypen
  • verantwortungsvoller KI-Einsatz
  • Integration von KI in Geschäftsprozesse
  • Umsetzung konkreter KI-Projekte

Aktuelle Termine, Weiterbildungen, Veranstaltungen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie über meinen Linktree:

https://linktr.ee/Yakup_AI

Dort finden Sie unter anderem:

  • aktuelle IHK-Kurse zum Thema künstliche Intelligenz
  • Termine für offene Weiterbildungen
  • Informationen zu KI-Inhouse-Schulungen
  • Angebote für Unternehmen
  • Studien, Blogartikel und weitere Inhalte
  • Kontaktmöglichkeiten für individuelle Anfragen

Fazit: Unternehmen brauchen weniger KI-Hype und mehr konkrete Anwendung

Die Mini-Studie zeigt ein klares Bild:

Mitarbeitende möchten künstliche Intelligenz vor allem einsetzen, um Zeit zu sparen, Daten auszuwerten und repetitive Aufgaben zu reduzieren.

Die Bereitschaft zur Nutzung ist vorhanden. Gleichzeitig fehlen häufig Wissen, Orientierung und Sicherheit.

Eine gute KI-Inhouse-Schulung sollte deshalb nicht nur erklären, was künstliche Intelligenz ist.

Sie sollte Mitarbeitende dazu befähigen:

  • relevante Aufgaben zu identifizieren
  • geeignete KI-Werkzeuge auszuwählen
  • gute Prompts zu schreiben
  • Ergebnisse kritisch zu prüfen
  • Datenschutz und rechtliche Anforderungen zu berücksichtigen
  • konkrete Verbesserungen im Arbeitsalltag umzusetzen

Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden frühzeitig qualifizieren, schaffen eine bessere Grundlage für eine produktive und verantwortungsvolle KI-Nutzung.

Interesse an einer KI-Inhouse-Schulung in Düsseldorf?

Sie möchten Ihre Mitarbeitenden im Umgang mit künstlicher Intelligenz qualifizieren und konkrete Anwendungsfälle für Ihr Unternehmen entwickeln?

Dann kann eine individuell geplante KI-Inhouse-Schulung in Düsseldorf der passende nächste Schritt sein.

Die Inhalte werden auf Ihre Ziele, Ihre Abteilungen und den Wissensstand der Teilnehmenden abgestimmt.

Aktuelle Informationen zu:

  • KI-Inhouse-Schulungen
  • IHK-Kursen
  • KI-Weiterbildungen
  • Veranstaltungsterminen
  • Studien und Fachinhalten

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Häufige Fragen zur KI-Inhouse-Schulung in Düsseldorf

Was ist eine KI-Inhouse-Schulung?

Eine KI-Inhouse-Schulung ist eine Weiterbildung, die speziell für die Mitarbeitenden eines Unternehmens geplant wird. Inhalte, Beispiele und Übungen können an die Branche, die Aufgaben und den Wissensstand der Teilnehmenden angepasst werden.

Für welche Unternehmen eignet sich eine KI-Inhouse-Schulung?

Eine KI-Inhouse-Schulung eignet sich für Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden ein gemeinsames Verständnis von künstlicher Intelligenz vermitteln und konkrete Einsatzmöglichkeiten entwickeln möchten. Das Format kann sowohl für kleine und mittlere Unternehmen als auch für größere Organisationen angepasst werden.

Benötigen die Teilnehmenden Vorkenntnisse?

Nein. Eine KI-Inhouse-Schulung kann für Einsteiger, fortgeschrittene Anwender oder gemischte Gruppen entwickelt werden. Eine Vorabumfrage hilft dabei, den Wissensstand und die Erwartungen der Teilnehmenden zu erfassen.

Welche Themen können in einer KI-Schulung behandelt werden?

Mögliche Themen sind KI-Grundlagen, ChatGPT, Microsoft Copilot, Prompting, Datenschutz, rechtliche Fragen, Recherche, Text- und Präsentationserstellung, Datenanalyse, Wissensmanagement, Prozessautomatisierung und die Entwicklung eigener KI-Anwendungsfälle.

Kann die Schulung an das Unternehmen angepasst werden?

Ja. Die Inhalte können auf die Branche, die Unternehmensbereiche und die konkreten Aufgaben der Mitarbeitenden zugeschnitten werden.

Wie viele Personen können teilnehmen?

Die passende Gruppengröße hängt vom Format ab. Für interaktive Workshops mit vielen praktischen Übungen sind kleinere oder mittlere Gruppen (10-20 Personen) häufig besonders geeignet. Für größere Gruppen können Vorträge und Impulse entwickelt werden.

Findet die KI-Inhouse-Schulung vor Ort in Düsseldorf statt?

Die Schulung kann direkt im Unternehmen in Düsseldorf, an einem externen Veranstaltungsort oder je nach Vereinbarung online stattfinden.

Erhalten die Teilnehmenden eine Teilnahmebescheinigung?

Bei einem entsprechend vereinbarten Schulungsformat kann eine Teilnahmebescheinigung der IHK Düsseldorf Bestandteil des Angebots sein.

Gibt es auch offene IHK-Kurse zum Thema KI?

Ja. Neben individuellen Inhouse-Schulungen werden auch offene IHK-Kurse und Zertifikatslehrgänge zu verschiedenen KI-Themen angeboten. Aktuelle Termine und Informationen finden Sie über https://linktr.ee/Yakup_AI.

Wie kann eine KI-Inhouse-Schulung angefragt werden?

Unternehmen können über die Kontaktmöglichkeiten im Linktree eine Anfrage stellen. Anschließend können Ziele, Teilnehmerzahl, Wissensstand, Inhalte und das passende Schulungsformat abgestimmt werden.



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